Mallorca

Mallorca ist nicht nur das Urlaubsparadies der Europäer, speziell der Deutschen, schlechthin, sondern auch die größte aller balearischen Inseln im spanischen Mittelmeer. Tatsächlich ist Mallorca der größte Verkehrsknotenpunkt der Balearen, zu welchen neben Mallorca die Inseln Menorca, Ibiza, Formentera und Cabrera gehören – sowie weitere 146 Inselchen, die allerdings unbewohnt sind.

Zudem ist Palma, die Hauptstadt Mallorcas, welche bis vor kurzen noch Palma de Mallorca hieß, gleichzeitig die Hauptstadt der gesamten Balearen, die zudem eine der autonomen Regionen des spanischen Königreiches darstellen. Interessant ist dabei zudem, dass Mallorca den größten Flughafen und den größten Hafen der balearischen Inseln besitzt – und womit die Insel im Mittelmeer ihre herausragende Führungsposition unterstreicht.

Der Name Mallorca ist dabei schon reine Geschichte, wurde dieser doch bereits von den alten Römern vergeben, welche nach dem letzten Punischen Krieg und der Vertreibung der damals herrschenden Karthager die Geschichte der Insel weiter gestalten sollten. 123 vor Christus eroberte denn auch der römische Konsul Quintus Caecilius Matellus Balearicus die Insel Mallorca, allerdings weniger wegen der Karthager oder um ein neues römisches Feriendomizil zu schaffen, sondern weil die Mallorquisen berüchtigte Seeräuber waren und so manche römische Galeere auf den Grund des Mittelmeeres geschickt hatten.

Die Römer waren es denn auch, welche die Hauptstadt Palma (de Mallorca) gründeten, die heute noch zahlreiche Zeugnisse der römischen Herrschaft zeigen kann. Mit dem Zusammenbruch des römischen Reiches jedoch wurde Mallorca wieder selbständig, doch sollte das nicht allzu lang so bleiben. Schon 903 eroberten die Mauren die schöne Insel, was speziell für den Weinanbau alles andere als ein Fortschritt sein sollte – da die Mauren moslemischen Glaubens waren, verboten sie den Alkohol und den Weinanbau.

Doch selbst die Mauren konnten Mallorca nicht ewig beherrschen, hielten sich jedoch über 300 Jahre auf der Baleareninsel. 1229 schließlich konnten die Christen unter Jaume I. die Insel wieder dem spanischen Herrschaftsgebiet einverleiben, sollten allerdings bis 1235 brauchen, um Mallorca vollständig in ihren Besitz zu bekommen.

Und auch von dieser Zeit gibt es speziell in der Hauptstadt Palma (de Mallorca), aus welcher Ende 2008 der Namenszusatz gestrichen wurde, wieder Zeugnisse: als Zeichen seines Sieges über die Mauren errichtete Jaume I. die Kathedrale „La Seu“. Später wurde die Insel gar zu einem eigenen Königreich, doch die spanischen Herrscher waren sich alles andere als grün. Erst viel später sollte Mallorca wirklich spanisch werden, nach dem sich die (spanischen) Königskronen von Aragon und Kastilien zu einem Reich zusammenschlossen. Heute steht Mallorca allerdings nur noch für eines: Urlaub!

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Heute möchten wir, als Mallorca - Kenner mit den besten Insidertipps, Ihnen die Stadt Santa Maria del Cami vorstellen. Man erreicht Sie über die Autobahn und kann von dort, aufgrund der guten Verjehrsanbindung, auch sehr gut zu weiteren Erkundungstouren aufbrechen. 

 Hier findet sich ein Gebäude namens Casa de la Villa aus dem Jahr 1671, welches in der Vergangenheit Gefängnis, heute das Gebäude der Stadtverwaltung ist. Dort ist auch der gotische Altar beheimatet, der ursprünglich in der Dorfkirche stand. La Casa de la Villa und die Kirche bilden den Mittelpunkt von Santa Maria del Cami. Sie sollten aber auch das Kloster de los Minimos besuchen. Dort befindet sich ein Museum mit bedeutenden Bildern, Ornamenten und weiteren Kunstwerken. In der Nähe ist die Kirche des Klosters, an dessen Glockenturm eine wunderschöne Sonnenuhr zu finden ist. Jeden Sonntag ist Markttag in Santa Maria del Cami. Hier können Sie dann neben Obst und Gemüse auch mallorquinisches Kunsthandwerk und Schmuck erstehen. Neugierig geworden? Dann lernen Sie noch mehr Orte auf Mallorca kennen. Am besten fahren Sie selber hin und machen sich Ihre eigenes Bild!

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